Auto-Kaffee-Moment
Aus dem Türkischen übersetzt
In dem schummrigen, geheimnisvollen und einladenden Ambiente, das die Standlichter erzeugen, an den hinteren Kotflügel gelehnt im obersten Stockwerk der Betonburgen nach seinem Mondlicht zu suchen, ist vielleicht das, was es heißt, Erinnerungen mit dem Auto zu sammeln..
Einen Schluck Kaffee zu nehmen und, während die Hände von den Kurven, die ihr eben gemeinsam gefahren seid, noch leicht zittern, das Auto anzusehen und zu spüren, dass man lebt. Auf die Uhr zu blicken, innezuhalten und nachzudenken. Es geht nicht um Genuss, sondern um mehr als das, um ein Stück Frieden, Zugehörigkeit.
Während das Gefühl der Wachheit, das mit dem bitteren Aroma des Kaffees kommt, beweist, dass das alles kein Traum ist, wird dieses Bewusstsein in einem halben Lächeln greifbar. Auto und Kaffee. Diese Verbindung schmilzt für mich Aufputschen und Gelassenheit, Wut und Verständnis in einem Tiegel zusammen. Es gibt auch eine verzauberte Seite: Je länger ich hinschaue, desto mehr sehe ich nicht einen Kühlschrank, sondern einen feurigen, mechanischen Hatchback. Vielleicht sind das, was ich ansehe, und das, was ich sehe, verschieden, und so bilde ich mir ein, die Kurven makellos zu fahren. Wenn die Wirkung dieses Zaubers nachlässt, kehre ich zur Kühlschrank-Realität zurück. So sehr es auch wie ein Kühlschrank ist, macht allein das Gefühl, dass jeden Moment jemand mit einer Nussecke in der Hand daraus auftauchen könnte, dieses kleine Vernunftauto sehenswert.



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Der erwähnte Kühlschrank: VW Polo 1.2 TSI Lounge
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