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Ford Bronco: Wildes Amerikanisches Pferd! 🐎

Aus dem Türkischen übersetzt
Ford Bronco: Wildes Amerikanisches Pferd! 🐎

Ford Bronco: Das wilde Pferd auf vier Rädern 🐎

Manche Autos werden gebaut, um von A nach B zu kommen. Andere stehen für einen Lebensstil. Der Ford Bronco gehört zur zweiten Gruppe.

Als er 1966 auf den Markt kam, ging es weniger um komfortables Fahren auf Asphalt, sondern darum, seinen Fahrer dorthin zu bringen, wo die Straße endet. Im Lauf der Jahre haben sich Design und Technik verändert, aber der Grundcharakter des Bronco ist derselbe geblieben: Freiheit, Abenteuer und eine Portion Wildheit, die sich nur schwer zähmen lässt.

Deshalb ist der Bronco, der zu einem der besonderen Namen in Fords Geländewelt wurde, nicht bloß ein SUV, sondern Fords wildes Pferd auf vier Rädern. 🐎

Alles begann 1966!

Heute ist uns der Begriff SUV völlig vertraut. Anfang der 1960er sah das noch anders aus. Ford untersuchte die Nutzer von Jeep und International Harvester Scout, um herauszufinden, was die Leute an ihren Geländewagen mochten und was nicht.

Ford stellte fest, dass es bei Komfort, Fahrqualität, Geräuschpegel, Vibrationen, Größe und Leistung deutliche Defizite gab, und begann, ein neues Fahrzeug zu entwickeln, das diese Lücke füllen konnte. Das Projekt hieß Bronco.

In einem der Dokumente aus der Entwicklungsphase wurde für den Bronco sogar die Bezeichnung G.O.A.T. verwendet: Goes Over Any Terrain.

Wenn man in der Autowelt heute G.O.A.T. sagt, denkt man an „Greatest Of All Time“. In der Geschichte des Bronco hatten diese vier Buchstaben aber eine viel wörtlichere Bedeutung:

Das Auto, das jedes Gelände meistert!

Ford hatte den Charakter des Autos damals schon auf den Punkt gebracht.

Nicht für nur einen Zweck gebaut

Der Bronco war nicht nur ein Geländewagen. Eine der interessantesten Seiten des ersten Bronco war, dass er nicht für einen einzigen Einsatzzweck konzipiert wurde.

Ford bot ihn in drei verschiedenen Karosserieformen an:

  • Roadster
  • Sports Utility
  • Wagon

Allradantrieb war Serie, und das Fahrzeug war so ausgelegt, dass man es als Familienauto, Arbeitsfahrzeug, Freizeitmobil oder Geländemaschine nutzen konnte.

Tatsächlich war er ein ziemlich frühes Beispiel für die Idee, die wir heute von modernen SUVs kennen: „In der Stadt fahren, am Wochenende ins Gelände“.

Eine Legende, geboren in der Wüste

Doch Broncos Schicksal wurde nicht allein durch den Alltagsgebrauch bestimmt. Die Rennen machten ihn zur Legende. Der wahre Charakter des Bronco zeigte sich in der Wüste. Schon als er noch ganz jung war, begann er, an Offroad-Rennen teilzunehmen.

1967 gab es den Gesamtsieg beim Riverside Four-Wheel Drive Grand Prix. In den folgenden Jahren feierten Broncos bei Rennen wie Riverside, Mint 400 und Baja 1000 wichtige Erfolge.

1969 gewann der Bronco von Larry Minor und Rod Hall bei der Baja 1000 sowohl die Klasse als auch die Gesamtwertung und legte damit einen bemerkenswerten Erfolg hin.

Aber eines der berühmtesten Rennfahrzeuge der Bronco-Geschichte stand noch bevor.

Big Oly

Der von Parnelli Jones und Bill Stroppe für den Rennsport entwickelte Bronco gewann 1971 und 1972 die Mexican 1000.

In der Autowelt werden manche Fahrzeuge wegen ihrer technischen Daten in Erinnerung behalten, andere wegen ihrer Geschichte. Big Oly gehört zur zweiten Gruppe. Denn er war längst nicht mehr nur ein Bronco.

Er war eine Rennsport-Ikone.

Dann verschwand das wilde Pferd

Der Bronco hat sich über die Jahre verändert. Er wurde größer, komfortabler und moderner. Aber die Zeiten änderten sich. Der SUV-Markt wandelte sich, die Erwartungen der Kunden veränderten sich, und besonders in den 1990ern wuchs das Interesse an größeren, viertürigen Fahrzeugen.

1996 lief der letzte Bronco vom Band. Laut Ford wurden in den 31 Jahren der Produktion 1.148.926 Bronco gebaut.

Und hier endete die Geschichte.
Zumindest für eine Weile.

25 Jahre später…

Ford holte den Namen Bronco zurück auf die Bühne. Wichtig dabei war aber nicht nur, dass ein altes Modell neu aufgelegt wurde.

Ford versuchte, den Geist des Bronco zurückzubringen.

Es gab zwei- und erstmals auch viertürige Karosserievarianten. Abnehmbare Türen und Dach, G.O.A.T.-Modi für den Geländeeinsatz, elektronisch sperrbare Differenziale und Ausstattungen wie Sasquatch zeigten, dass der Bronco nicht bloß ein SUV im Retro-Look war.

Selbst wenn man die Türen abnimmt, bleibt die Sicht der Außenspiegel erhalten, weil die Spiegel an der Karosserie statt an den Türen befestigt sind. Dieses scheinbar kleine Detail erzählt eigentlich die ganze Philosophie des Bronco:

„Das Design soll dem Abenteuer nicht im Weg stehen.“

Was macht den Bronco also so besonders?

Ich finde, die Antwort sollte man nicht bei der PS-Zahl, beim 0-100-Wert oder bei der Bildschirmgröße suchen. Denn Broncos wahre Stärke liegt in seinem Charakter.

Das Ziel eines Porsche 911 kann es sein, seinem Fahrer eines der bestmöglichen Fahrerlebnisse auf Asphalt zu bieten. Das Ziel eines Ferrari kann es sein, Leistung in ein Kunstwerk zu verwandeln. Das Ziel eines Mercedes-Benz kann es sein, Komfort und Prestige zu vereinen.

Das Ziel des Bronco ist ein bisschen anders:

„Dir die Freiheit zu geben, von der Straße abzukommen.“

Denn manche Autos sagen dir, wohin du fahren sollst.

Der Bronco dagegen sagt:

„Du kannst auch dorthin fahren, wo es keine Straße gibt.“

sagt er dir.

Vielleicht ist es genau das, was ihn vom Auto zu einer Autokultur gemacht hat. Der Name, den Ford ihm vor Jahren gab, passt immer noch:

Der Bronco ist wirklich ein wildes Pferd. 🐎

Was macht den Bronco eurer Meinung nach zur Legende? Das Design, die Renngeschichte, die Geländefähigkeit oder die Tatsache, dass er nach Jahren mit demselben Geist zurückkehren konnte?

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